Der Statistische Jahresbericht 2020 von RP+K ist da

Der Verein Recycling Papier + Karton (RP+K) hat den statistischen Jahresbericht veröffentlicht. Der SPKF unterstützt die Auswertungen, indem er interne Zahlen über die Papier- und Kartonproduktion an den Verein weitergibt. Aus den Zahlen können spannende Rückschlüsse über die Papierbranche gezogen werden.

2020 war für die Papierindustrie herausfordernd. Während 2019 der Kartonpreis pro Tonne gegen Null tendierte und verschiedene Einflussfaktoren wie die geschlossene Grenze in Asien zu einem Preiszerfall führten, veränderte die Pandemie ab Anfang 2020 die Situation grundlegend. Während der stationäre Einzelhandel schliessen musste nahm der Trend zum Online-Shopping mit Einkäufen im Ausland stark zu. Deutlich wird dies anhand des berechneten Wertes für importierte Umverpackungen, welcher um 26 Prozent zugenommen hat. Die Schweizer Wellkartonindustrie profitierte nur wenig davon.

Zeitungsdruck- und andere grafische Papiere verzeichnen zusammen einen Rückgang in den Auslieferungen von rund 80’000 Tonnen. Die Fabriken mussten teilweise mehrere Wochen Kurzarbeit hinnehmen. Auslöser dafür war ein stark rückläufiger Werbemarkt und damit verbunden eine Vielzahl von Druckprodukten, welche nicht wie geplant hergestellt werden konnten. Auch im Bereich der grafischen Papiere zeichneten sich gegen Ende Jahr grosse Herausforderungen bei der Faserstoffbeschaffung im nationalen und europäischen Markt ab.

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