Lieferengpässe beim Zellstoff und dem Altpapier

In der Sonntagszeitung erschien ein Artikel über Lieferengpässe bei Produkten und Rohstoffen in der Schweiz. Der SPKF hat der Sonntagszeitung über die Situation bei der Papierindustrie Auskunft gegeben. Nach einem Jahr Corona-Krise sind manche Produkte derzeit nicht verfügbar, andere deutlich teurer. Die Pandemie hat rund um den Erdball die Lieferketten durcheinandergewirbelt und für Engpässe bei wichtigen Rohstoffen gesorgt. Dies führte zu einem Anstieg der Konsumentenpreise um 0.3 Prozent. Experten erwarten, dass die Preise weiter zulegen könnten. Die Schweiz ist eines der am meisten export- und importabhängigen Länder der Welt.

Auch die Papierindustrie spürt die Lieferengpässe und zwar beim Zellstoff und dem Altpapier. Die Sonntagszeitung schreibt im Artikel, dass die Rohstoffe für die Herstellung von Hygienepapieren ein knappes Gut sind. Schweizer Firmen haben derzeit Mühe, von ihren Lieferanten genügend Zellstoff zu bekommen, heisst es aus dem Verband Schweizerischer Papier-, Karton- und Folienhersteller. Teilweise wird sogar noch die zugesicherte Menge um circa fünf bis zehn Prozent reduziert. Zurückzuführen ist die Knappheit darauf, dass während der Pandemie Unterhaltsarbeiten an internationalen Zellstoffwerken nicht möglich waren. Zudem machen der Papierindustrie – wie vielen anderen Branchen – Lieferverzögerungen zu schaffen. Aber nicht nur Zellstoff, auch Altpapier zur Herstellung von Hygieneartikeln ist derzeit knapp und teuer. Zum einen wird viel Altpapier für die Herstellung von Karton benötigt. Zum anderen gibt es in einigen Ländern aufgrund der Pandemie Probleme mit den Altpapiersammlungen.

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